In einem kleinen Seminarraum, inmitten der Hamburger Sternschanze, tobte den Samstag über ein kleines Blitzlichtgewitter. Grund hierfür war der Nikon CLS Fotoworkshop vom Patrick, denn ich recht kurzfristig doch noch besuchen konnte.

Zu Weihnachten besorgt ich mir also Nikons SB-900, dass kleine Kraftpaket hat es wirklich in sich, keine Frage. Nur leider hatte ich absolut keine Ahnung vom Blitzen, und wollte bösen Überraschungen zuvorkommen, um nicht nach ein paar Wochen den Blitz zu verfluchen. Recht spontan kam mir die Idee einen Workshop übers Blitzen zu besuchen, am interessanten wirkte dabei der Workshop vom Patrick, da er direkt an Benutzer des Nikon CLS Systems gerichtet war.

Einen Vergleich kann ich hier leider nicht aufstellen, da dies mein erster Workshop war. Trotzdem möchte ich hier ein wenig darüber berichten, da mir der Workshop richtig Spaß gemacht hat!
Mit etwa zehn Leuten trafen wir uns für knappe acht Stunden, um etwas über das Blitzen und speziell über die Nikon Blitzerei zu lernen. Unter den Teilnehmern war vom frischen Anfänger bis hin zum “alt” Fotografen alles vertreten, so war es sehr ausgeglichen und jeder konnte jedem ein klein wenig helfen, das führte zu einer angenehmen und lustigen Stimmung unter allen Teilnehmern. Veranstalter und Workshopleiter Patrick unterstütze das ganze noch durch seine nette und lockere Erzählweise.

Auch wenn wir eine Menge Spaß hatten, heißt das nicht das der Lerneffekt außen vor blieb. Wir starteten mit grundlegendem Wissen übers Blitzen und lernten so erstmal alle Basics und “no go´s” kennen, über die wir sonst bestimmt gestolpert wären. Danach ging es etwas tiefer in die Materie, wir untersuchten alle Funktionen des SB-900 und lernten anhand eines Funkautos den Unterschied zwischen Rear und Slow kennen. Gerade diese praktischen Tipps und Beispiele waren für mich das Highlight des Workshops, denn nur vom lesen und büffeln der Theorie versteht man es doch nie komplett. Am Schluss konnten wir noch allerhand Zubehör ausprobieren, um uns einen Einblick zu verschaffen, wir man das ganze noch perfektionieren kann. Zwischendurch ging es natürlich immer wieder direkt ans ausprobieren, damit wir das gelernte direkt festigen können, und vor allem an der eigenen Kamera testen können.

(Foto von neunzehn72.de)

Insgesamt war ich sehr mit dem Workshop zufrieden! Auch wenn ich zwischendurch das Level und die Geschwindigkeit etwas zu niedrig fand, hat sich der Workshop für mich richtig gelohnt. Besonders positiv ist mir jedoch aufgefallen, dass man richtig merkte wie engagiert und wie viel Spaß Patrick dabei hatte. Gerade deshalb fand ich den Workshop so erfolgreich und konnte viel davon mitnehmen.
Als Handout gab es dann noch Patricks eBook “Nikon SB-900 Praxisguide”, die Leute die schon eins gekauft hatten, schickte er das Geld netterweise wieder zurück.

Ich für meinen Teil hab jedenfalls viel gelernt, und bin froh das ich noch mit Patrick in Kontakt stehen kann, aber dazu später mehr. ;)